Wer im Fernsehen Bilder von Zugunglücken, schweren Verkehrsunfällen und Brandkatastrophen sieht, der kann sie zwischen all den Einsatzkräften erkennen: Notfallseelsorgerinnen und –seelsorger im Einsatz. Erkennbar an den gelben Signalwesten mit großer Aufschrift.
Bamberg. Beim Austausch zwischen Erzbischof Ludwig Schick und den höheren Ordensoberinnen bzw. –oberen der in der Erzdiözese Bamberg tätigen Ordensgemeinschaften stand dieses Jahr vor allem die Rolle der Orden im Strukturprozess „Erzbistum mitgestalten“ im Vordergrund.
Vierzehnheiligen. Erzbischof Ludwig Schick ruft die Priester auf, sich nicht abzuschotten, sondern sich am gesellschaftlichen Leben mit den Ressourcen des Evangeliums zu beteiligen. Wer sich von der Welt abschotte, um sich auf das vermeintlich Eigentliche der Kirche zu konzentrieren, habe ein falsches Bild von Kirche, sagte Schick am Freitag bei einem Gottesdienst für Priesterjubilare in Vierzehnheiligen. Durch solches Verhalten könne ein Eigenleben entstehen, das mit dem Leben der Menschen wenig oder nichts zu tun habe und unnütz werde.
Erlangen. 50 Jahre nach seiner Gründung ziehen philippinische Schwestern in das Karmelitinnenkloster in Erlangen ein. Weil seit einem Jahr nur noch eine deutschsprachige Schwester im Karmel lebte, war die Existenz des Klosters ‚Zur heiligsten Dreifaltigkeit‘ gefährdet. Philippinische Karmelitinnen entschlossen sich, das Kloster weiterzuführen. Erzbischof Ludwig Schick sagte am Sonntag beim Einführungsgottesdienst der neuen Schwestern: „Wir sind sehr dankbar, dass durch Sie das karmelitische Leben hier in Erlangen-Büchenbach weiter geht.“
Zeitdruck und Effizienz-Denken bestimmen nicht nur die Arbeitswelt, sondern wirken auf das Familienleben zurück. Nicht wenige Menschen leiden darunter. Gewiss: Nicht jedem Stress kann man sich entziehen. Aber das eine oder andere haben wir selbst in der Hand. Die „Blickpunkt“-Texte im Heft 2/2019 „Hält bitte mal jemand die Uhr an?“ der Zeitschrift neue gespräche laden ein, diese Möglichkeiten aufzuspüren und abzuwägen: Wofür will ich meine Zeit investieren, verschenken oder verschwenden?
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat der Telefonseelsorge Bamberg zum 40. Jubiläum gratuliert und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren wichtigen Dienst gedankt. „Allen, die den Dienst am Telefonhörer in Geduld und Weisheit erfüllen, ein herzliches Vergelt’s Gott“, schrieb der Erzbischof in einem Grußwort. An dem ökumenischen Festgottesdienst am Samstag in Bamberg kann er wegen der Trauerfeier für den verstorbenen Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele nicht persönlich teilnehmen.
Bamberg. Das Bamberger Klinikum am Bruderwald bekommt einen neuen katholischen Krankenhausseelsorger. Der Karmelitenpater Dieter Lankes beendet seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch zum 31. Mai 2019. Sein Nachfolger wird mit Wirkung vom 1. September der bisherige Coburger Dekan, Pfarrer Roland Huth. Bis dahin wird der priesterliche Dienst in der katholischen Klinikseelsorge durch Vertretungen gewährleistet.
Kemmern. Zum Welttag um geistliche Berufungen hat Erzbischof Ludwig Schick die Priester, Diakone und die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen, mit ordentlicher Arbeit für Nachwuchs in ihren Berufen zu werben. Nur wenn sie selbst geistliche Menschen des Gebetes und des Studiums der Schriftlesung und der Meditation, des Austausches über das geistliche Leben seien, könnten sie gute Arbeit in den Gottesdiensten, der Verkündigung und der Seelsorge leisten. „Das erwarten die Menschen und so machen sie Werbung für die geistlichen Berufe“, sagte Schick am Samstag in einer Predigt in Kemmern. Er betonte: „Die Menschen hungern nach Spiritualität.“ Sie suchten in unserer oft hektischen, lauten und verwirrenden Zeit nach Geistlichen, die ihnen den Sinn des Lebens erschließen und helfen, im Alltag mit Freude und Leid, Hoffnung und Trauer im Vertrauen auf Gott und die Mitmenschen zu leben, und die ihnen Orientierung bei wichtigen Lebensfragen geben.
Bamberg. Das Erzbistum Bamberg trauert um den früheren Domkapitular Hans Wich. Er starb am Dienstag (7. Mai 2019) wenige Wochen nach seinem 90. Geburtstag. Der Verstorbene wirkte im Erzbistum als Seelsorger in verschiedenen Gemeinden sowie unter anderem als Diözesanrichter, Ordensreferent und Personalchef. 36 Jahre lang, von 1972 bis 2008, war er geistlicher Beirat des katholischen DJK-Sportverbands, weshalb er oft als „Sportprälat“ bezeichnet wurde.
Bamberg. Der frühere Domkapitular Hans Wich wird am Dienstag (9. April) 90 Jahre alt. Der Jubilar war im Erzbistum als langjähriger Seelsorger sowie unter anderem als Diözesanrichter, Ordensreferent und Personalchef tätig.