23 Frauen und Männer fanden sich zu diesem Studientag im Bistumshaus St. Otto in Bamberg ein, um sich für die theologische Arbeit mit Kindern weiterzubilden. Erzählen und theologische Gesprächsführung mit Kindern – sind zwei elementare Grundkompetenzen in der kindergottesdienstlichen und katechetischen Arbeit mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ökumenischer Offenheit beschäftigt haben. Lange vorbei sollten Zeiten sein, in denen Kindern außer der Nachfrage „Wer kann denn die Geschichte noch einmal wiederholen?“ im Kindergottesdienst nichts zugetraut wurde.
Bamberg. Das Erzbistum Bamberg trauert um den ehemaligen Domkapitular und Dompfarrer Josef Richter. Er starb am 31. März 2019 im Alter von 90 Jahren in Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick würdigte den Verstorbenen als ein Vorbild an demütiger Bescheidenheit und vorbildlicher Frömmigkeit. Er habe sich unermüdlich für das Wohl der Menschen in Kirche und Gesellschaft eingesetzt. Als engagierter und treuer Seelsorger habe er bis zum letzten Tag seines Lebens gewirkt und sei im Vertrauen auf den guten Gott gestorben, so Schick. Das Erzbistum habe ihm viel zu verdanken.
Erlangen. Priester, Bischöfe und Papst müssen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick „Menschen des Dialogs“ sein. „Sie haben die Aufgabe, die Partizipation aller am Leben und Auftrag Jesu Christi zu fördern“. Kirche sei kein autokratisches Gebilde, das monarchisch regiert wird, sagte Schick am Freitag in einem Gottesdienst zum 60. Jubiläum des Waldkrankenhauses Erlangen.
Rat des Dekanates Hallstadt-Scheßlitz blickte bei seiner wohl letzten Sitzung optimistisch in die (pastorale) Zukunft.
Mit jahrzehntelanger Tradition bieten die Franziskaner-Minoriten im Bildungshaus Kloster Schwarzenberg während der vorösterlichen Fastenzeit Fastenkurse an. Auch in diesem Jahr laden die Brüder unter dem Motto „Gesund an Leib und Seele“ Interessierte dazu ein.
Die notwendigen und immer wieder geforderten Veränderungen in der Kirche müssen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick von innen kommen und nicht von außen. „Kirche besteht und formt sich immer neu aus Menschen, die sich Christus geweiht haben“, sagte der Erzbischof am Samstag in der Heilig-Grab-Kirche in Bamberg beim Tag des geweihten Lebens. Dieser Tag, der jedes Jahr an Mariä Lichtmess begangen wird, mache darauf aufmerksam, dass das geweihte Leben zum Wesen der Kirche gehöre. „Wir danken allen Frauen und Männern, die sich durch Gelübde oder andere Bindungen ganz Christus geweiht haben und der Ehre Christi und dem Heil und Frieden der Menschen dienen“, sagte Schick.
Bamberg. Das Erzbistum Bamberg trauert um den früheren Domkapitular Prälat Klemens Fink. Er starb am Freitag, 25. Januar 2019, im Alter von 90 Jahren in Höchstadt an der Aisch.
Seit mittlerweile fünf Jahren gestalten die Theologiestudierenden, die sich für das Erzbistum Bamberg auf einen pastoralen Beruf vorbereiten, gemeinsam ihre Gemeindetage. Auch in diesem Jahr besuchten das Priesterseminar und das Theologische Mentorat gemeinsam mit Subregens Stefan Fleischmann und Mentorin Christine Heinrich wieder für ein Wochenende einen Seelsorgebereich unseres Erzbistums – den Pfarreienverbund Oberer Frankenwald.
Karin Hascher blickt in die Kerzenflamme auf dem Tisch. Denkt kurz nach und sieht ihren letzten Gottesdienstbesuch wieder vor sich. „Geborgen in der Gemeinschaft“ habe sie sich gefühlt, „gut aufgehoben“ und irgendwie angekommen. „Obwohl viele Symbole und Textpassagen mir neu waren, haben sich mehr Fragen geklärt als aufgeworfen“, sagt sie. Und nie sei es so intensiv gewesen, eine Kerze zu entzünden, wie bei diesem Kirchenbesuch. Die Reflexion ist Teil des Glaubenskurses, den Karin Hascher mit einigen anderen Erwachsenen besucht. In der Osternacht 2019 möchte sie sich taufen lassen und katholische Christin werden.
Thomas Höhn, Referent für Gemeindekatechese im Erzbistum Bamberg, über die Bedeutung von Taufe, den richtigen Termin für die Erwachsenentaufe und das Erkennen ehrlicher Absichten.