Die Digitalisierung verändere zwar vielen Lebensbereiche. Trotzdem gälten weiterhin die gleichen Grundsätze menschlichen Zusammenlebens. Das betonte Georg Kestel, der Generalvikar der Erzdiözese Bamberg, beim Festgottesdienst zum 50jährigen Jubiläum des KKV Erlangen. Er wurde in der Kirche St. Sebald gefeiert.
Bamberg. Mit einem Requiem im Bamberger Dom hat das Erzbistum Bamberg am Donnerstag Abschied genommen von seinem langjährigen Caritasdirektor Prälat Walter Schirmer. Der Ehrendomherr wurde im Anschluss im Kreuzgarten des Doms bestattet. Prälat Schirmer war am 19. Oktober im Alter von 90 Jahren gestorben. Von 1962 bis 1998 stand er an der Spitze des Diözesan-Caritasverbandes.
Bamberg. Priester und Bischöfe sollen ein Leben in Barmherzigkeit und Bescheidenheit führen, auf Gott vertrauen und dessen Wort ergründen und verkünden. „Jeder Priester soll das Wort Gottes zu seiner höchsten Freude machen, es lesen, meditieren, verbreiten und arm dem armen Jesus nachfolgen.“ Das betonte Erzbischof Ludwig Schick bei einem Gottesdienst anlässlich des 60. Jubiläums der Priesterweihe von Alterzbischof Karl Braun im Bamberger Dom.
Bamberg. Der frühere Bamberger Erzbischof Karl Braun feiert am Sonntag, 14. Oktober, den 60. Jahrestag seiner Priesterweihe. Der Jubilar wird um 15 Uhr einen Festgottesdienst im Bamberger Dom zelebrieren, die Predigt hält sein Nachfolger, Erzbischof Ludwig Schick. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht im Domkreuzgang für alle die Möglichkeit zur Gratulation. Auf dem Domplatz ist das Parken bis 18 Uhr erlaubt.
Der dreitägige Cursillo-Kurs bietet eine Vertiefung im Glauben, einen neuen Zugang und Möglichkeit zum Gespräch.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat am Samstag drei Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht. „Alle, die in den Dienst der Kirche eintreten, müssen heute mehr denn je heilige, apostolische und katholische Menschen sein. Sie müssen bereit sein, mitzuwirken, dass sich die Kirche reinigt und heiligt“, sagte Schick bei der feierlichen Weihe im Bamberger Dom.
Bamberg. Anlässlich des 150. Jubiläums des Zentralkomitees der Katholiken in Deutschland (ZdK) hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick unterstrichen, dass alle Getauften die Kirche bilden. Bei der Gründung des ZdK sei es ebenso eine Tatsache gewesen wie zuvor und auch heute, dass die Kirche in Deutschland keine Klerikerkirche sei, sagte Schick am Donnerstagabend in einem Festgottesdienst im Bamberger Dom. Das ZdK sei vor 150 Jahren in Bamberg gegründet worden, nicht um das Wirken der deutschen Katholiken zu initiieren, sondern um es zu bündeln und effektiver zu machen. Dem ZdK drückte der Erzbischof auch im Namen der Deutschen Bischofskonferenz Dank und Anerkennung für das Wirken in Gesellschaft und Kirche aus.
Reundorf. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft Kirche und Gesellschaft auf, die Gleichberechtigung von Mann und Frau engagierter zu verwirklichen. Trotz ihrer Verschiedenheit stünden für die Kirche die gleiche Würde und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen außer Frage. „Die Kirche hat das leider Gottes nicht immer verwirklicht, und auch jetzt sind wir in der Realität hinter dieser Forderung zurück“, sagte Schick am Sonntag in einer Predigt im Reundorf (Dekanat Burgebrach). „Wir haben Aufgaben zu erledigen, um die Gleichberechtigung der Frau in der Kirche voranzubringen“, so der Erzbischof. Zugleich haben wir auch die Pflicht, andere Religionen, Kulturen und Staaten, in denen die Gleichwürdigkeit und Gleichberechtigung der Frau nicht einmal angestrebt wird, auf dieses Unrecht und Defizit hinzuweisen.
Bamberg. Am Samstag, 15. September 2018 findet im Bistumshaus St. Otto in Bamberg der Studientag „Die Bergpredigt - Poesie oder Pflicht?“ statt. Zentrales Thema ist die Bedeutung der Bergpredigt für gesellschaftliches, kirchliches und politisches Handeln. Referenten sind unter anderem Erzbischof Ludwig Schick und Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). In einer Podiumsdiskussion diskutieren regionale Politiker.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat dem aus dem Erzbistum Bamberg stammenden Theologen Johann Baptist Metz zum 90. Geburtstag (5. August) gratuliert und für alles gedankt, was er „zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen“ als Priester und Theologieprofessor gewirkt habe. Er könne vor allem auf ein engagiertes Wirken als Fundamentaltheologe zurückblicken. Die „Compassion“, die Mitleidenschaft Gottes für das Heil der Menschen, habe er zu einem Zentralbegriff heutiger Theologie gemacht. Damit habe er wichtige Impulse für eine neue „Theologie der Welt“ und für das Wirken der Kirche heute gegeben. Persönlich erinnere er sich gern an die Begegnungen und wertvollen wie hilfreichen Gespräche. Zugleich dankte er für die Wertschätzung und die Zeichen der Verbundenheit, die ihm der Jubilar immer wieder entgegengebracht habe, schreibt Schick in einem Gratulationsbrief. Für die Zukunft wünsche er ihm Gesundheit, Zufriedenheit und Lebensfreude sowie Gottes Segen und Beistand des Heiligen Geistes.