Bamberg/Kirchschletten. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hält den in den letzten Tagen in kirchlichen Kreisen diskutierten Begriff ‚Import-Priester‘ für völlig deplatziert. „Es gibt in der Kirche keine Import-Priester, -Ordensleute oder -Laien“, betonte der Bamberger Erzbischof in seiner Predigt beim Professjubiläum zweier philippinischer Schwestern in der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten am Donnerstag. An dem Gottesdienst nahmen viele ausländische Ordensschwestern und Priester teil.
Kirchschletten. Erzbischof Ludwig Schick hat am Donnerstag gemeinsam mit den Benediktinerinnen der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten, mit vielen Ordensschwestern, Priestern und Gläubigen das 70-jährige Professjubiläum von Schwester Maria Milagros Espiritu und das 65-jährige Professjubiläum von Schwester Maria Carmen Pestano gefeiert.
Vorausschauen statt Abwarten, Bestandsaufnahme statt irgendwann einmal die große Überraschung zu erleben – wenn es um die Vorbereitung junger Menschen auf die Firmung geht, ist Vernetzung gut.
Altenkunstadt. (bbk) Das ehemalige und generalsanierte Pfarrhaus von Altenkunstadt wird in Zukunft von Franziskanern der Provinz Posen (Polen) bewohnt. Erzbischof Ludwig Schick hat das Konventsgebäude am Sonntag gesegnet. Die neue „Domus religiosa“, das „religiöse Haus“, in dem Ordenschristen leben, solle ein Haus des Gebetes, der Gastfreundschaft und der Begegnung mit Jesus Christus sein, sagte Schick. Es solle auch zum Ort und Symbol einer einladenden, diakonischen und kooperativen Pastoral werden.
Bad Staffelstein. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Priester zu Treue, Wahrhaftigkeit und Selbstlosigkeit aufgerufen. „Besinnt euch darauf, Menschen für Christus zu gewinnen“, sagte Schick am Freitag in einem Gottesdienst für die Priesterjubilare des Erzbistums in der Basilika Vierzehnheiligen. Dabei warnte er, dass der priesterliche Dienst immer Gefahr laufe, durch zu viele Aufgaben profillos zu werden. „Dann sehen die Außenstehenden vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.“ Dann kämen auch die Fragen auf: „Was will Kirche? Wofür steht Kirche? Was ist Sinn und Auftrag der Kirche? Wozu brauchen wir Kirche?“
Bamberg. (bbk) Der designierte Bamberger Dompfarrer Markus Kohmann wird zum 1. September zusätzlich die Aufgabe des Regionaldekans übernehmen. Er vertritt damit in der Bistumsleitung die Dekanate Bamberg, Burgebrach, Hallstadt-Scheßlitz und Hirschaid. Das Amt des Regionaldekans war seit dem altersbedingten Rücktritt von Dompfarrer Gerhard Förch für ein Jahr vakant. Die Dompfarrei wurde kommissarisch von Domdekan Hubert Schiepek geleitet.
Bamberg. (bbk) Die Diakone Sebastian Schiller und Andreas Stahl werden am Samstag, 25. Juni 2016, durch Erzbischof Ludwig Schick zum Priester geweiht. Der Weihegottesdienst, an dem traditionell auch viele Priester aus dem gesamten Erzbistum teilnehmen, beginnt um 9.00 Uhr im Bamberger Dom.
Bamberg/Wien (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat am Samstag im Stift Heiligenkreuz bei Wien drei Mönche zu Priestern geweiht. Einer der drei Anwärter – Pater Konrad Ludwig – stammt aus Kronach. Bei der feierlichen Weihezeremonie ermutigte Schick die drei Zisterzienser dazu, in ihrem priesterlichen Dienst „treffliche Männer“ zu sein, Männer, die sich durch menschliche und geistliche Qualitäten auszeichnen, ganz so, wie der Apostelschüler Barnabas, an dessen Festtag die Priesteramtskandidaten die Weihe empfingen. Über ihn schreibt die Apostelgeschichte: „Denn er war ein trefflicher Mann […] erfüllt vom Heiligen Geist und vom Glauben.“
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat für mehr Anerkennung für den Polizeidienst in der Gesellschaft geworben. „Der Dienst einer gut funktionierenden Polizei kann gar nicht hoch genug in jeder Gesellschaft geschätzt werden“, sagte Schick auf der Bundesarbeitstagung der Polizeiseelsorger in Bamberg. Eine gut funktionierende Polizei garantiere das Gewaltmonopol und lasse nicht zu, dass Selbstjustiz um sich greife. Die Polizei schütze Schwache und Verfolgte, beruhige Gewaltbereite und verhindere Gewalt und Verbrechen.
Das Sebastian Fackelmann Haus in Hersbruck ist vorbildlich für die ambulante Hilfe für Menschen mit Behinderungen. Es wäre politisch höchst willkommen, wenn es mehr solche Häuser in der Region geben würde. Die Caritas würde gern weitere Standorte eröffnen. Kann der Bezirk Mittelfranken das unterstützen?