„Ein Gebäude, das sich rechnet“, resümierte der Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder Gremsdorf, Günther Allinger, anlässlich der Einweihungsfeier eines neuen Werkstattgebäudes für Menschen mit Behinderung. Und recht stolz ergänzte er. „Wo kriegt man schließlich sonst schon acht Prozent Rendite.“ Von 100 investierten Euro erwirtschaften die Werkstätten für Menschen mit Behinderung binnen eines Jahres durchschnittlich 108 Euro. Darüber hinaus zeichne sich eine solche Werkstatt aber auch noch dadurch aus, dass sie Menschen in Not konkret und wirklichkeitsnah hilft“, sagte der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl während der Eucharistiefeier zu Beginn der Werkstattweihe.
Der Herbst mit seinen dunklen Tagen und nicht zuletzt mit seinem „Trauermonat“ November stellt für viele trauernde Menschen eine große Herausforderung und Belastung dar. Die kath. Cityseelsorge an St. Klara versucht mit offenen spirituellen Trauerformen in der Klara-Kirche hier kleine Hilfen zu bieten: Betroffene können in einem geschützten und zugleich gestalteten Rahmen ihrer Traurigkeit Ausdruck verleihen und dabei Solidarität mit anderen Betroffenen erfahren.
Unter dem Motto Stille und Stadt lädt das Referat Spiritualität vom Freitag, 14. November 2014, 15:00 Uhr- Sonntag, 16. November 2014, 13:30 Uhr zu Kurzexerzitien in Bamberg ein. Stille und Stadt – auf den ersten Blick ein Widerspruch? Mit Exerzitien oder stillen Tagen verbindet man eher abgelegene Orte, Wälder, Wiesen, kleine Wegkapellen – und weniger die Betriebsamkeit einer Stadt. Diese Exerzitien nehmen beides in den Blick, die Erfahrung und den Wechsel von Stille und Stadt.
Die Bildungshäuser Vierzehnheiligen der Erzdiözese Bamberg bieten Besinnungstage im Haus Frankenthal an. Das „Exerzitienbuch“, die „Geistlichen Übungen“, des heiligen Ignatius von Loyola haben in der Geschichte des Christentums schon unzählige Menschen inspiriert, ihren Alltag für einige Tage zu unterbrechen, um in der Stille Gott Gelegenheit zu geben, mit ihnen einen intensiveren geistlichen Weg zu beschreiten.
Die Katholische Landvolkbewegung Region Forchheim lädt zusammen mit dem Frauenfrühstücksteam des Seelsorgebereichs Ehrenbürg herzlich ein zum Frauenfrühstück am Donnerstag, 20. November 2014, um 9:00 Uhr im Pfarrheim Leutenbach.
Die Hospizinitiative der Caritas im Nürnberger Land veranstaltet ab 7. November 2014 einen Grundkurs für Sterbebegleiter. Er umfasst ein Wochenende und drei Abende.
Unter dem Motto „Den Tagen mehr Leben geben“ stand ein von der katholischen Jugend Litzendorf gestalteter Gottesdienst im Hospiz- und Palliativzentrum. Die Jugendlichen hatten sich im Vorfeld gemeinsamen mit dem Palliativseelsorger Pastoralreferent Markus Starklauf mit dem Thema „Tod und Sterben“ intensiv auseinandergesetzt. Dabei entstand die Idee, durch eine Spendenaktion im Rahmen eines Jugendgottesdienstes in Litzendorf die Arbeit des Hospizvereins Bamberg zu unterstützen.
Der Verlust eines Kindes ist immer dramatisch. Stirbt das Kind allerdings im Mutterleib, während der Geburt oder kurz danach, so kommt hinzu, dass das Kind vom Umfeld weder gekannt noch wirklich wahrgenommen wurde. Der Fachbereich Ehe und Familie im Erzbistum Bamberg bietet hierzu von Freitag, 24. Oktober, 18 Uhr, bis Sonntag, 26. Oktobe 2014r, 13 Uhr, ein Wochenendseminar im Montanahaus Bamberg an.
Am Samstag, den 27. September 2014 findet in diesem Jahr die Wallfahrt Arbeit ist Menschenrecht statt. Zum achten Mal findet die sogenannte „Arbeitnehmerwallfahrt“ statt. Unter dem Motto: Dem Evangelium auf der Spur – mit wem ist Gott solidarisch? laden die katholische Betriebsseelsorge Bamberg, die Arbeitslosenberatungsstellen in der Erzdiözese, die Katholische Arbeitnehmerbewegung, die Franziskaner von Vierzehnheiligen gemeinsam mit dem Dekanat Coburg dazu ein sich als Christen auf den Sinn und Wert des alltäglichen Mühens zu besinnen und die Sorgen und Anliegen gemeinsam vor Gott zu tragen.
Zu einem Tag der Begegnung und Besinnung trafen sich die ehrenamtlichen Helfer unter der Leitung von Diplom Theologin Christine Goltz am Bamberger Schöpfungsweg.