Allmählich mache ich mir Sorgen um Johannes (7); ich habe fast den Eindruck, er weigert sich, selbstständig zu werden. Zum Beispiel will er nicht telefonieren oder einkaufen gehen, auch wenn es dabei um seine ganz persönlichen Wünsche geht (wie die Verabredung mit einem Spielgefährten).
Das Thema „Gerechtigkeit“ bildet einen Schwerpunkt im aktuellen Programm der Nürnberger Klara-Kirche/Kath. Cityseelsorge. An zwei Tagen hintereinander finden entsprechende Veranstaltungen statt: „Ganz unten“ lautet der Titel eines Predigtvortrags mit dem Leiter des Jesuiten Refugee service in Berlin, Fridolin Pflüger, am Mittwoch, 16. Oktober um 19 Uhr. Jesuitenpater Pflüger kümmert sich um Abschiebungshäftlinge, sogenannte Geduldete und Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Seelsorge in Abschiebungshaftanstalten sowie die Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für weltweite Einsätze.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Kleriker aufgerufen, den frischen Wind zu nutzen, den Papst Franziskus in die Kirche bringt. „Nutzen Sie diesen Wind, um das Schiff der Kirche voranzubringen“, sagte der Oberhirte am Montag beim Otto-Tag vor Priestern und Diakonen des Erzbistums Bamberg. Es sei täglich zu spüren, wie Franziskus mit seinem Verhalten, seinem Auftreten, seinen Predigten und Tweets frischen Wind bringe.
Bamberg. (bbk) Mit einem feierlichen Pontifikalamt im Bamberger Dom und einem anschließenden Fest der Begegnung ist Weihbischof Werner Radspieler am Sonntag nach 27 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden. Erzbischof Ludwig Schick würdigte in seiner Predigt Weihbischof Radspieler als „guten Hirten“ und „markanten Künder des Wortes Gottes“ sowie als „fürsorglichen Seelsorger“. Schick verwies auf die Worte von Papst Franziskus: „Das Volk Gottes will Hirten und nicht Funktionäre.“ Die Caritas sei Weihbischof Radspieler nicht nur in der Theorie, sondern vor allem in der Praxis ein wichtiges Anliegen gewesen. Radspieler habe seinen priesterlichen und bischöflichen Dienst immer nach dem Vorbild des hl. Otto gelebt, dem einzigen heiligen Bischof in der tausendjährigen Bistumsgeschichte, dessen Fest am Sonntag auch gefeiert wurde.
"Es braucht ein Dorf, um Kinder zu erziehen." Dieses inzwischen fast inflationär gebrauchte Zitat bringt es dennoch auf den Punkt: Es braucht ein Netz von Beziehungen, die Eltern das Erziehen erleichtern und ihren Kindern das Aufwachsen verschönern. Dieses Dorf ist eine soziale Größe, die in Rostock oder Frankfurt am Main genauso möglich ist wie im Allgäu.
Bamberg. (bbk) Die Frauenpastoral im Erzbistum Bamberg bietet im Oktober ein Wochenende für Trauernde an. Die zweitägige Veranstaltung findet am 19. und 20. Oktober in der Katholischen Landvolkshochschule Feuerstein in Ebermannstadt statt. Anmeldungen sind bis zum 11. Oktober möglich.
„Warum ich die Tagespflege besuche? Es fällt mir schwer, mich zu Hause zu versorgen, und meine Kinder können sich nicht den ganzen Tag um mich kümmern, hier dagegen habe ich Kontakte und verbringe den Tag gemeinsam statt einsam!“, meint Frau Müller (Name geändert) und setzt sich in den großen Saal, wo gleich das Singen beginnt.
Bamberg. (bbk) Nach über 26 Jahren wird der dienstälteste Weihbischof Bayerns, Werner Radspieler, am Sonntag, 29. September mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst im Bamberger Dom in den Ruhestand verabschiedet. Bambergs Erzbischof Ludwig Schick wird in seiner Predigt die langjährigen Verdienste Radspielers würdigen. Der Gottesdienst im Dom beginnt um 14.00 Uhr.
Mit Musik gehen Bewegungen „wie von selbst“, die sonst älteren Menschen schwerfallen. Wenn flotte Big-Band-Musik erklingt, dann werden Körper, Geist und Seele wieder „jung“.
Bamberg/Forchheim. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat den Redemptoristen für ihr langjähriges seelsorgliches Wirken in Forchheim gedankt. Fast 95 Jahre habe sich der Orden in vielfältiger Weise der Gläubigen in der Stadt und der ganzen Umgebung angenommen. „Die Anerkennung und Dankbarkeit der Bevölkerung, die Sie derzeit empfangen, zeigt es deutlich. Mir bleibt nur, auf diesem Weg, Ihnen und Ihren lebenden und verstorbenen Mitbrüdern ein herzliches Vergelt´s Gott zu sagen“. Gern hätte die Erzdiözese Bamberg die Redemptoristen weiterhin in Forchheim behalten und er habe sich persönlich dafür eingesetzt, schreibt Erzbischof Schick in einem Brief an den Provinzial der Redemptoristen. Die Personalsituation der deutschen Provinz habe nach Aussage des Provinzials aber kein weiteres Verbleiben in Forchheim möglich gemacht.