Bamberg (cid) – „Bei den Familien bleibt wenig übrig.“ Auf eine große Gerechtigkeitslücke zu Ungunsten von Eltern mit Kindern hat die Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Anne Lenze bei der familienpolitischen Jahrestagung im Bamberger Bistumshaus St. Otto aufmerksam gemacht. Wie die politisch Verantwortlichen von einer Förderung der Familien mit 200 Milliarden Euro reden könnten, ist der Professorin für Familien-, Jugendhilfe- und Sozialrecht an der Hochschule Darmstadt „ein Rätsel“. Bei einem genauen Blick auf die Abgabenstruktur in der Bundesrepublik Deutschland werde vielmehr offensichtlich, dass Familien zu 43 Prozent die Familienleistungen selbst finanzieren. Dies gehöre noch stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt.
Zu einem Studientag mit dem Thema Abenteuer Leben: Frau, wer hält dir den Rücken frei? lädt der Katholische Deutsche Frauenbund Diözesanverband Bamberg e. V. alle interessierten Frauen am Samstag, 16. November 2013, von 09:30 bis 16:30 ins Arbeitnehmerbildungshaus nach 91286 Obertrubach, Pfarrer-Grieb-Weg 25, recht herzlich ein.
Dass eine ganze Klasse von Hebammenschülerinnen des Klinikums Bamberg an der Tagung teilnahm, zeigt, dass das Thema auf den Nägeln brennt. Unter dem Titel „Wenn Leben und Tod zusammenfallen“ befassten sich die über hundert Teilnehmer im Bistumshaus St. Otto in Bamberg mit der Frage, wie man die Familien tot- und fehlgeborener Kinder gut begleiten kann. Denn dabei gibt es immer noch Defizite.
Bamberg. (bbk) Der 37-jährige Dieter Georg Jung ist am Dienstag in sein neues Amt als Domvikar am Bamberger Dom eingeführt worden. Erzbischof Ludwig Schick bezeichnet es als Vorsehung, dass dieser Tag auf das 35. Jubiläum der Amtseinführung des seligen Johannes Paul II. falle. Der Papst habe am 22. Oktober 1978 bei seiner Amtseinführung gesagt: „Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus.“ Damit sei aber kein individuelles auf das Seelenheil oder die Kirche beschränktes Öffnen gemeint. Der Papst habe weiter gesagt. „Öffnet die Grenzen der Staaten, die wirtschaftlichen und politischen Systeme, die weiten Bereiche der Kultur, der Zivilisation und des Fortschritts seiner rettenden Macht. Habt keine Angst! Christus weiß, was im Innern des Menschen ist.“
Der November gilt landläufig als „Trauermonat“. Allerheiligen und Allerseelen läuten diesen Monat ein, dessen Tage spürbar kürzer und finsterer werden. Viele Menschen, die in Trauer sind, suchen nach Möglichkeiten, die sie diese Zeit besser überstehen lassen. Die Katholische Cityseelsorge an der Offenen Kirche St. Klara, Königstraße 64, Nürnberg, versucht hier mit gezielten Angeboten zu helfen. Diese richten sich an alle Betroffenen, unabhängig von der Konfession oder der Kirchenzugehörigkeit.
Sollen Wachkomapatienten am Leben erhalten werden? Wie können Demenzkranke ernährt werden, wenn sie nicht mehr schlucken können? Schneller, als einem lieb ist, kann jeder mit ethischen Fragen zum Lebensende im Alltag in Berührung kommen, ob als pflegender Angehöriger oder als Verwandter mit Vorsorgevollmacht. Oftmals stehen die Betroffenen dabei vor sehr schwierigen Entscheidungen. „Würde am Lebensende – gemeinsame Antworten auf letzte Fragen“ lautet das Thema des diesjährigen Ökumenetags, den der Sachausschuss Ökumene im Diözesanrat der Katholiken des Erzbistums Bamberg zusammen mit dem evangelischen Kirchenkreis Ansbach-Würzburg im Geistlichen Zentrum Schwanberg am Samstag, 9. November, von 9 bis 17 Uhr veranstaltet und der sich unter anderem mit den am Anfang gestellten Fragen befassen wird.
Dass eine ganze Klasse von Hebammenschülerinnen des Klinikums Bamberg an der Tagung teilnahm, zeigt, dass das Thema auf den Nägeln brennt. Unter dem Titel „Wenn Leben und Tod zusammenfallen“ befassten sich die über hundert Teilnehmer im Bistumshaus St. Otto in Bamberg mit der Frage, wie man die Familien tot- und fehlgeborener Kinder gut begleiten kann. Denn dabei gibt es immer noch Defizite.
Bamberg/Bayreuth. (bbk) Teresa Zukic ist keine typische Ordensfrau. Noch vor einigen Jahren legte sie kürzere Strecken in Kutte auf dem Skateboard zurück. Zum Glauben fand sie spät, mit 19, in der Nacht vor einem Basketball-Match. Heute, mit 49, teilt sie ihre Liebe zu Christus, erzählt Landfrauen wie Bänkern bei ihren Vorträgen von Jesu Antworten auf alltäglichen Ärger. Für Ihren Einsatz erhielt Schwester Teresa vor wenigen Tagen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Allmählich mache ich mir Sorgen um Johannes (7); ich habe fast den Eindruck, er weigert sich, selbstständig zu werden. Zum Beispiel will er nicht telefonieren oder einkaufen gehen, auch wenn es dabei um seine ganz persönlichen Wünsche geht (wie die Verabredung mit einem Spielgefährten).
Das Thema „Gerechtigkeit“ bildet einen Schwerpunkt im aktuellen Programm der Nürnberger Klara-Kirche/Kath. Cityseelsorge. An zwei Tagen hintereinander finden entsprechende Veranstaltungen statt: „Ganz unten“ lautet der Titel eines Predigtvortrags mit dem Leiter des Jesuiten Refugee service in Berlin, Fridolin Pflüger, am Mittwoch, 16. Oktober um 19 Uhr. Jesuitenpater Pflüger kümmert sich um Abschiebungshäftlinge, sogenannte Geduldete und Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Seelsorge in Abschiebungshaftanstalten sowie die Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für weltweite Einsätze.