„Für uns ist es toll zu sehen, wie Angehörige und auch die an Demenz erkrankten Menschen aufblühen, wenn sie die Hilfe unserer Freiwilligen in Anspruch nehmen.“ Stephan Seeger von der Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritasverbandes Forchheim und seine Kollegin Birgit Pohl von der Diakonie Bamberg-Forchheim freut es immer wieder, wenn sie einen Ehrenamtlichen an eine von Demenz betroffene Familie vermittelt haben und die Chemie zwischen beiden Parteien stimmt. „Die Unterstützung durch unseren Helferkreis ist oft für pflegende Angehörige ein Türöffner, auch andere Entlastungsangebote in Anspruch zu nehmen“, berichtet Birgit Pohl, die bereits seit 2000 Ehrenamtliche für den Einsatz in betroffenen Familien schult. Im Herbst startet eine neue sog. Helferkreisschulung, für die sich Interessierte bereits jetzt bei den beiden Ansprechpartnern der Angehörigenberatung anmelden können. „Und wir benötigen neue und mehr Helfer, da die Nachfrage nach diesem Hilfsangebot steigt“, erklärt Stephan Seeger.
Von Donnerstag, 3. Oktober, bis Sonntag, 6. Oktober, bietet die Erwachsenenpastoral – Fachbereich Ehe und Familie der Erzdiözese Bamberg im Kloster Schwarzenberg bei Scheinfeld ein präventives Gesprächsseminar für Paare an. Ziel ist, dass die teilnehmenden Frauen und Männer wieder lernen, konstruktiv miteinander zu sprechen und ihre Beziehung so gemeinsam weiterzuentwickeln. Unterstützt werden sie hierbei von geschultem Personal.
Bamberg/Burgkunstadt. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat vor einem Kollaps der Altenpflege gewarnt und die Politik zu Konsequenzen aufgerufen. Alle Parteien hätten in ihren Programmen für die Bundestagswahl über Pflegeversicherung und Pflege zwar allgemeine Aussagen gemacht, sie blieben aber viel zu theoretisch und zu unverbindlich, kritisierte der Erzbischof am Montag bei einem Gottesdienst mit pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren in Burgkunstadt. Es sei notwendig, die Pflegeversicherung angesichts der steigenden Zahl von Pflegebedürftigen umzustellen, der Abbau von Bürokratie in den Altenheimen und bei der ambulanten Pflegeversicherung sei wünschenswert. „Aber wenn es kein Pflegepersonal gibt, nützt die verbesserte Pflegeversicherung nichts“, sagte Schick.
Lebensträume haben viel damit zu tun, wer ich eigentlich bin, wie Gott mich gemeint hat. Damit ist die Beschäftigung mit Lebensträumen mehr als Freude am bunten Spiel. Sie ist eine Notwendigkeit, wenn ich nicht stehen bleiben, sondern mich weiterentwickeln will. Meine Lebensträume bringen mich in Berührung mit meinem wahren Selbst. Und die zerplatzten Lebensträume können uns, schmerzlich zwar, dafür aber umso nachdrücklicher auf unseren Wesenskern hinweisen. Das Heft lädt ein, bei sich auf die Suche zu gehen.
Ronny (14 Monate alt) macht uns viel Freude. Bis auf eins: Seit ein paar Wochen beißt er – mich, die Oma, andere Kinder… Ich habe geschimpft, ihn meinerseits sanft zurückgebissen, aber nichts hilft; er lacht nur. Ich traue mich schon nicht mehr in die Spielgruppe mit ihm!
Bamberg. (bbk) Die Frauenkommission des Erzbistums Bamberg sucht ab Oktober 2013 für vier Jahre sechs engagierte Mitstreiterinnen. Vornehmliche Aufgabe dieses Gremiums ist es, den Erzbischof zu beraten, und zwar zu zentralen kirchlichen und gesellschaftlichen Themen.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof kritisiert, dass in der deutschen Gesellschaft zu sehr das Konzept der Betreuung hinsichtlich der Generation über 60 im Mittelpunkt stehe. „Wir müssen weg vom Konzept der Versorgung, hin zur Vision der Beteiligung“, sagte er am Donnerstag bei der traditionellen Seniorenwallfahrt in der Erzdiözese Bamberg im Kloster Schwarzenberg.
Im Rahmen einer Feierstunde konnten vor kurzem im Diözesanhaus Vierzehnheiligen fünf St. Franziskusschwestern ihre neue Klausur beziehen. Bereits seit 1968 wohnen und arbeiten auch Ordensschwestern in den Bildungshäusern der Erzdiözese Bamberg und bilden im Diözesanhaus einen eigenen kleinen Konvent. Die Schwestern prägen den geistlichen Charakter des Hauses mit und übernehmen auch wichtige Funktionen in der Betreuung der Wallfahrer, Exerzitien- und Tagungsgäste.
PsychischKrankenHilfe-Gesetz, das ist erstmal ein langes komisches Wort. Was steckt dahinter? Um dies aufzuklären, lud die Caritas im Nürnberger Land zu einem Pressegespräch mit einem der Initiatoren für das neue Gesetz, Heiner Dehner. Er ist Geschäftsführer des Krisendienstes Mittelfranken und Psychiatriekoordinator der Stadt Nürnberg. Er weiß von den Problemen bei der Versorgung psychisch Kranker in der Region zu erzählen.
Zu einem Auftankwochenende für Frauen mit dem Thema Maria – eine Fremde und doch so bekannte Frau lädt der Katholische Deutsche Frauenbund, Diözesanverband Bamberg e. V., alle interessierten Frauen von Freitag, 26. Juli 2013, 17:30 Uhr bis Sonntag, 28. Juli 2013, 13:00 Uhr, in die Tagungsstätte Schloss Schwanberg, 97348 Rödelsee 32, recht herzlich ein.