Migration ist für viele eine Chance, die gänzlich neue Perspektiven eröffnet. Doch gleichzeitig bringt sie eine radikale Veränderung vieler Lebensbereiche mit sich. Nicht zu vergessen den schmerzlichen Verlust vertrauter Menschen, der eigenen Sprache und Kultur und nicht selten auch der im Mutterland erworbenen ökonomischen und gesellschaftlichen Stellung. Wie diese typischen Belastungen und psychische Erkrankungen bei Menschen mit Migrationshintergrund zusammenhängen, dieser Frage wollte das Psychiatriekuratorium des Landkreises Nürnberger Land in seiner letzten Sitzung nachgehen.
Verstehen Sie Bahnhof? Egal wie die Antwort ausfällt: Beim diesjährigen Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 20. April, gibt es reichlich Gelegenheit, mögliche Wissenslücken zu füllen. Der bundesweite Aktionstag richtet sich heuer insbesondere an Kinder und Familien.
„Ich habe mich kurz entschlossen angemeldet, weil ich jetzt noch fit genug bin, eine solche Entscheidung bewusst zu treffen.“ Das sagt Allmut Schuhmann aus Altenkunstadt. Sie ist eine künftige Bewohnerin des Wohnmodells „In der Heimat wohnen“, das vor kurzem in Altenkunstadt Richtfest feiern konnte. Im Rahmen des Bauvorhabens entstehen im Ortskern 20 barrierefreie Wohnungen.
„Familie“ bedeutet zum einen den Alltag gemeinsam zu leben, mit all seinen Höhen und Tiefen, mit all dem Chaos, vom Aufstehen bis zum Bettgehen, von Arbeit/ Schule bis hin zu Freizeit und Urlaub. Gleichermaßen hat Familie hat aber auch eine Bedeutung in Gesellschaft und Politik.
Bamberg/Rehau. (bbk) Unter dem Motto „Zusammenhalt gestalten“ ist im oberfränkischen Rehau die „Woche für das Leben“ eröffnet worden. Die ökumenische Auftaktveranstaltung mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und der Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner fand am Freitag im Mehrgenerationenhaus der Diakonie Hochfranken statt.
Bamberg/Fulda. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die Männer zu einem „demütigen Selbstbewusstsein“ aufgerufen und zugleich vor „Macho-Gehabe“ gewarnt. Auf einer Tagung der Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschlands forderte Schick am Mittwoch in Fulda eine „Männeremanzipation“, vor allem in den Familien, bei der Erziehung, in sozialen Berufen, bei der Kindererziehung und der Pflege von alten und kranken Menschen, aber auch für die Verkündigung in der Kirche. „Wegducken darf nicht sein“, sagte der Erzbischof, der auch Beauftragter für die Männerseelsorge der deutschen Bischofskonferenz ist.
Egal ob es um das eigene Sterben oder den Verlust von Angehörigen und Freunden geht: Im Verlauf einer lebensbedrohlichen Krankheit fühlen sich die meisten Beteiligten am Ende hilflos. Das Palliative Care-Team Nürnberger Land greift unterstützend ein.„Im Schlaf" oder „kurz und schmerzlos" antworten die Menschen, wenn man sie fragt, wie sie am liebsten sterben möchten. Tatsächlich starben im Jahr 2011 die meisten Deutschen an einer chronischen Herzkrankheit.
Kollegen aus dem Bistum Aachen - Conrad Siegers und Pfr. Anton Straeten, Diözesan-Beauftragter für Trauerpastoral - haben eine Broschüre "Du fehlst mir so ..." herausgegeben. Wie können Familien die Erinnerung an ihre Verstorbenen lebendig halten.
Der Verlust eines Kindes – ganz gleich wie alt es war – ist für Eltern ein schlimmer Schicksalsschlag und bedeutet eine Lebenskrise in einer kaum zu überblickenden Vielschichtigkeit und Dramatik. Lang und beschwerlich ist der Weg durch die Trauer und das Familienlieben gerät dabei leicht aus den Fugen. Im Alltag wird den Betroffenen meist nicht genügend Raum und Zeit für ihre Trauer zugestanden. Viele Mitmenschen begegnen Trauernden mit Unsicherheit, mangelndem Einfühlungsvermögen, Distanz oder auch vorschnellen Vertröstungen. In dieser tiefen Krise bieten wir Ihnen unsere Begleitung und Unterstützung an.
Bei uns gibt es immer wieder Streit um die Frage, wie wir unsere Wochenenden gestalten. Ich würde am liebsten jedes Wochenende zu meiner Mutter fahren, mein Mann und unsere Kinder (5, 9 und 13 Jahre) seltener. Zurzeit streiten wir sehr oft darüber; inzwischen kann ich mich schon gar nicht mehr auf die Wochenenden freuen!